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Trockenmittel
für Museen und Industrie
kostengünstige Komplettlösungen
für den professionellen Anwender
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Produktinformationen
und Preise
Gebrauchsanleitung für PROSorb Kassetten,
Säckchen und Perlen
PROSorb
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PROSorb
ist ein neues Silikagel, das besonders geeignet ist, die relative
Luftfeuchtigkeit (rF) in Museumsvitrinen zu stabilisieren. PROSorb
wird auf den von Ihnen gewünschten Feuchtewert eingestellt geliefert.
PROSorb ist in der
Lage, sowohl Wasserdampf aufzunehmen wie abzugeben und kann
so den Feuchtewert in Vitrinen über längere Zeit konstant halten.
In den meisten Museen ist es Standard, Kunstwerke aus organischen
Materialien auf einen Feuchtewert zwischen 40% und 60% rF zu
klimatisieren und diesen Wert dann möglichst konstant zu halten.
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PROSorb
übertrifft mit seiner hohen Aufnahmefähigkeit für Wasserdampf
im Bereich zwischen 40 - 60% rF alle anderen zu diesem Zweck
angebotenen Produkte (siehe Graphik 1 rechts).
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Grafik 1
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PROSorb
übertrifft mit seiner hohen Aufnahmefähigkeit für
Wasserdampf im Bereich zwischen 40 - 60% rF alle anderen zu
diesem Zweck angebotenen Produkte (siehe Graphik 1 rechts) .
Je nach dem, auf welche relative Luftfeuchtigkeit eine Vitrine
oder ein beliebiger Behälter eingestellt werden soll, eignen
sich unterschiedliche Produkte am besten. PROSorb deckt
mit dem Bereich 40 - 60% rF den für Kunstwerke aus organischen
Materialien wichtigsten Bereich ab
(s. Graphik 2 und Tabelle).
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Welches
Silikagel eignet sich am besten für welchen Klimabereich?
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Am besten
geeignet ist jeweils das Produkt, das in diesem Bereich die
steilste Kurve besitzt: für
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* 0
- 40% rF: Silikagel Plus
* 40 - 60% rF: PROSorb
* 60 - 80% rF: ART SORB
* 80 - 95% rF: Silikagel M
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Grafik 2
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Als
Tabelle ausgedrückt: Aufnahmekapazität für Wasserdampf bei 25°C
und relativer Feuchte:
bitte hier
klicken
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Weitere
Vorteile von PROSorb
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*
Chloridfrei: Im Gegensatz zu ART SORB enthält PROSorb kein
Lithiumchlorid (das auf Metalle korrosiv wirkt und über Stäube
oder wechselweises Anfassen u.U. auf Kunstwerke übertragen werden
könnte). PROSorb besteht aus 97% SiO2 und 3% Al2O3.
* Staubarm: Im Vergleich mit anderen Silikagelen staubt
PROSorb wesentlich weniger, vor allem wichtig beim Hantieren
mit losen Perlen (Abrieb < 0,05 Gew.-% gemäß MIL-D).
* Kompakter: 1 kg PROSorb beansprucht nur ca. 1,5 l Volumen.
Sie benötigen daher weniger Platz für die gleichen Adsorptionseigenschaften.
Die Kassetten enthalten daher auch mehr Perlen als ART SORB-Kassetten.
* Langzeitstabil: während sich bei anderen Silikagelen
die Eigenschaften bereits nach 1 -2 Jahren spürbar verschlechtern,
gehört PROSorb zu den langzeitstabilsten Produkten. Konkrete
Angaben sind aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen schwierig.
* Preisgünstig: PROSorb ist wesentlich preisgünstiger
als die bisher zum gleichen Zweck angebotenen Produkte.
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Im Unterschied
zu ART SORB ist der Konditionierungswert von PROSorb etwas temperaturabhängig.
Dies mag anfangs als ein Nachteil erscheinen. Der angegebene
Konditionierungswert bezieht sich auf 20°C. Bei 10°C liegt er
etwa 1 - 1,5% rF tiefer, bei 30°C etwa 1 - 1,5% rF höher. PROSorb
verhält sich somit in ähnlicher Weise wie Holz. Wird eine Vitrine
mit Holzobjekten durch PROSorb klimatisiert, findet somit auch
bei wechselnden Temperaturen kein Feuchtetransfer (bzw. ein
geringerer als bei ART SORB) zwischen PROSorb und Holzobjekt
statt.
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Weitere
technische Daten
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| Schüttdichte
(Rütteldichte) |
ca.
0,7 kg/l |
| Porenvolumen |
ca.
0,5 ml/g |
| Bruchfestigkeit |
über
200 N |
| Innere
Oberfläche |
ca.
750 m2/g |
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PROSorb-Kassetten
und -Säckchen:
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PROSorb
Kassetten und Säckchen sind komfortabler zu handhaben als lose
Perlen. Sie lassen sich einfacher auswechseln und nach Gewicht
nachkonditionieren, zumindest im ersten Jahr. Trotz der hohen
Langzeitstabilität des PROSorb Materials ist davon auszugehen,
dass sich der Konditionierungswert der Kassetten und Säckchen
bei gleichem Gewicht allmählich nach oben verschiebt (Erfahrungswerte
fehlen noch). Nach einigen Jahren der Nutzung muss der Konditionierungswert
unbedingt durch ein genaues Hygrometer überprüft werden.
Die Kassetten bestehen aus PET bzw. PP und dampfdurchlässigem
Polyestervlies und sind gefüllt mit PROSorb Perlen. Es sind
große und kleine Kassetten erhältlich. Die Säckchen bestehen
aus staubdichtem TYVEK.
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| PROSorb-Kassette,
groß: |
| Maße: 333 x 110 x 43 mm. Füllung:
950 g Perlen. Je nach Zweck der Anwendung werden für 1 m³ Vitrineninnenraum
eine bis mehrere Kassetten benötigt |
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| PROSorb-Kassette,
klein: |
| Maße: 333 x 110
x 24 mm. Füllung: 500 g Perlen, ausreichend je nach Anwendungszweck
für max. 0,7 m³ Vitrineninnenraum |
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| PROSorb-Säckchen: |
| Die preiswerte Alternative zu Kassetten.
Maße, Füllmenge und Konditionierung nach Wunsch! |
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Perlen, Kassetten und Säckchen sind
wahlweise und ohne Aufpreis vorkonditioniert auf 40%, 45%, 50%,
55% oder 60% rF lieferbar (bitte bei der Bestellung angeben).
Die Konditionierung bezieht sich auf 20°C, mit einer Toleranz
von ±2% rF.
Bei fehlender Angabe erhalten Sie die Konditionierung 50%
rF.
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| Verpackungseinheiten |
PROSorb-Perlen
Die Preise beziehen sich auf das Trockengewicht. Die gelieferte
Menge ist daher entsprechend höher.
Verpackung in Alu-Verbundfolie, ab 8 kg: Stahleimer.
Bitte geben Sie die gewünschte Konditionierung an:
40%, 45%, 50%, 55% oder 60% rF |
1 kg
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4 kg
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8 kg
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16 kg
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PROSorb-Kassetten,groß
Maße: 333 x 110 x 43 mm, Füllung: 950 g Perlen,
Material: PP/Polyestervlies
Verpackung in Aluminium-Verbundfolie.
Bitte geben Sie die gewünschte Konditionierung an:
40%, 45%, 50%, 55% oder 60% rF |
1 Stück
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4 Stück
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8 Stück
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24 Stück
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PROSorb-Kassetten, klein
Maße: 333 x 110 x 24 mm, Füllung: 500 g Perlen
Material: PET/Polyestervlies
Verpackung in Aluminium-Verbundfolie.
Bitte geben Sie die gewünschte Konditionierung an:
40%, 45%, 50%, 55% oder 60% rF. |
1 Stück
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4 Stück
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8 Stück
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24 Stück
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PROSorb-Säckchen
Alles nach Ihrem Wunsch: Maße (bis 35 x 35 cm),
auch Befüllung und Konditionierung!
Material: TYVEK 1073, (Polyethylenvlies - reißfest,
staubdicht, dampfdurchlässig).
Verpackung in Aluminium-Verbundfolie.
Bitte geben Sie die gewünschten Maße, Befüllung
und Konditionierung an: 40%, 45%, 50%, 55% oder 60% rF.
Sonderwünsche wie Aufhängelaschen und Quernähte
möglich (auf Anfrage). |
Preis pro Säckchen, unabhängig von Maßen, Konditionierung und
Befüllung:
€ 2,- + Preis für die PROSORB Perlen
Die Säckchen sind beidseitig bestempelt mit Inhalt, K
|
Preise auf Anfrage |
[TOP] |
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Gebrauchsanleitung
für PROSORB Perlen und Kassetten, Stand: 1/04 |
Das Hauptanwendungsgebiet von PROSORB liegt darin,
in Vitrinen ein vom mittleren Raumklima abweichendes Kleinklima
herzustellen, wie z.B. wenn in einem feuchten Raum eine Vitrine
bei 45 ±5% rF gehalten werden soll oder eine Vitrine
in einem trockenen Raum bei 55 ±5% rF.
Wie aus der Tabelle in den PROSORB Produktinformationen
hervorgeht, sind herkömmliche Silikagele nur für
niedrige (bis ca. 40% rF) oder sehr hohe Feuchtigkeitswerte
(über 80% rF) wirksam einzusetzen. In dem für Kunstwerke
besonders interessanten Bereich zwischen 40% rF und 60% rF
ist PROSORB anderen Silikagelen überlegen und
besitzt eine weitaus höhere Wirksamkeit.
PROSORB ist in der Lage, die Luftfeuchtigkeit auch
bei schwankenden Temperaturen weitgehend konstant zu halten.Voraussetzung
hierfür ist jedoch, dass Vitrinenluft und PROSORB
dieselbe Temperatur aufweisen. Bei einer Temperaturschwankung
von 10°C ist eine Schwankung der relativen Luftfeuchtigkeit
von 1-2% rF zu erwarten. Nach Möglichkeit sollte jedoch
bei Kunstwerken aus hygroskopischen Materialien (Holz, Textil,
bemaltes Metall...) auch die Temperatur konstant bleiben(1,3).
Dosierung und Platzierung
Die auf der Seite "PROSORB Information" genannten
Angaben der Mindestmengen pro m³ stellen die Menge PROSORB
dar, die in einer einigermaßen dichten Vitrine bei mittleren
Temperaturschwankungen notwendig ist, um die Luftfeuchtigkeit
einige Zeit in engen Grenzen konstant zu halten.
Damit PROSORB seine Wirkung entfalten kann, ist darauf
zu achten, dass die Vitrinenluft möglichst ungehinderten
Zugang zu dem PROSORB Material bekommt. Ggf. ist die
Oberfläche des PROSORB Materials größer
zu wählen, indem Sie z.B. statt einer großen Kassette
zwei kleine Kassetten einsetzen oder indem Sie flache Schalen
mit losem PROSORB verwenden. Soll der Feuchtigkeitsaustausch
zwischen PROSORB und Vitrinenluft durch Schlitze im
Vitrinenboden geschehen, sollten eher wenige breitere (möglichst
>2 cm) als viele schmale Schlitze gewählt werden(4).
Soll das Vitrinenklima wesentlich und über längere
Zeit vom mittleren Umgebungsklima abweichen, z.B. wenn in
einem feuchten Keller ein trockenes Vitrinenklima erzeugt
werden soll, wird ggf. deutlich mehr PROSORB benötigt.
Enthält die Vitrine eine große Menge hygroskopischen
Materials wie z.B. Innenkonstruktionen aus Holz, muss die
Menge PROSORB noch höher gewählt oder müssen
die hygroskopischen Vitrineneinbauten vor Einbringen des Kunstwerks
auf den richtigen rF-Wert gebracht werden.
Die Speicherkapazität von Holz darf nicht unterschätzt
werden. Im Bereich zwischen 40 - 60% rF besitzen 6 kg Holz
eine vergleichbare Pufferkapazität wie 1 kg PROSORB.
Vitrineneinbauten, die zuvor sehr feucht oder sehr trocken
gelagert waren, können das Vitrineklima daher stark
beeinflussen. Allerdings ist die Feuchtigkeitsaufnahme /-abgabe
eines Holzbretts sehr viel langsamer als bei PROSORB.
Bei einem unlackierten, 20 cm dicken Holzbrett dauert es
etwa 50 Tage, bis sich das Holzbrett auch nur zur Hälfte
auf ein neues Umgebungsklima eingestellt hat (2). Es ist daher in der Praxis
oft unmöglich, Vitrineneinbauten aus Holz vor einer
Ausstellung auf das richtige Klima einzustellen. Um den
Effekt von Holzeinbauten zu kompensieren, müssen darum
ggf. größere Mengen PROSORB eingesetzt
werden. Einbauten aus Metall, Glas oder Acryl wirken sich
dagegen nicht auf das Vitrinenklima aus. Manche Kunden verwenden
bis zu 8 kg PROSORB pro m³. Am besten probieren
Sie die Klimatisierung der Vitrine vor dem Einbringen der
Kunstwerke aus!
Mengenberechnung:
Je mehr PROSORB eingesetzt wird, desto geringer sind
die Schwankungen und desto größer ist der Wartungsabstand.
Der Wartungsabstand hängt darüber hinaus von der
Dichtigkeit der Vitrine, vom Feuchtigkeitsgefälle zwischen
Vitrinen- und Umgebungsluft und schließlich von der
akzeptablen Toleranzspanne ab. Unter Kenntnis der Vitrinendichtigkeit
(vgl. 4, bei guten Klimavitrinen weniger als 1 Luftaustausch
in 10 Tagen, fragen Sie Ihren Vitrinenhersteller) und der
Klimabedingungen lässt sich der Wartungsabstand in etwa
berechnen, doch muss diese Schätzung in jedem Fall durch
Messungen mit einem Hygrometer überprüft werden.
Beispiel:
Eine Vitrine von 1m³, aufgestellt in einem Raum mit
70% rF und 20°C soll mit 1 kg PROSORB (vorkonditioniert
auf 50% rF) auf 55 ±5% rF klimatisiert werden, bei
einer Vitrinendichtigkeit von 1 Luftaustausch in 10 Tagen:
Bei 20°C enthält 1m³ bei 100% rF ca. 17,3
g Wasserdampf. Um die Vitrinenluft von 70% rF auf 55% rF
zu bringen, müssen der Luft daher pro Luftaustausch
(0,70 - 0,55) x 17,3 g = 0,15 x 17,3 = 2,6 g Wasser entzogen
werden. Pro Tag muss das PROSORB im Durchschnitt
also 0,26 g Wasser aus der Vitrinenluft adsorbieren.
1 kg PROSORB kann zwischen 50% rF und 60% rF ca.
80 g Wasser aufnehmen. Die Menge würde somit ausreichen,
um die Vitrine 80 g : 0,26 g/Tag - 10 Tage = ca. 307 Tage
unterhalb von 60% rF zu halten. (Die 10 Tage müssen
abgezogen werden, da beim Schließen der Vitrine zunächst
2,6 g Wasserdampf adsorbiert werden).
Undichte Vitrinen können evtl. durch Abdichten der Fugen
nachgebessert werden. Bestehen Vitrinenaußenwände
aus dampfdurchlässigen Materialien wie z.B. Holz, kann
versucht werden, diese durch eine Innenkaschierung (z.B. mit
PE-Folie, Alu-Verbundfolie...) dampfundurchlässiger
zu machen. Auch Acrylglas ist vergleichsweise dampfdurchlässig(4).
Einbringen von PROSORB in Vitrinen:
Planen Sie die Vitrinenausführung so, dass Sie die PROSORB
- Materialien einbringen und ggf. austauschen können,
ohne die Kunstwerke bewegen zu müssen. Schubladen sind
hierfür ideal. Bisweilen lässt sich das PROSORB-Material
auch gut in Vitrineneinbauten verstecken. Wird loses Granulat
verwendet, bietet sich Aluminium, Edelstahl, PE, PP und Glas
als Wannenmaterial an. Bitte beachten Sie, dass PROSORB
nicht in direkten Kontakt mit Eisen und Zink gebracht werden
soll.
Konditionierung: Messen und Einstellen:
PROSORB wird vorkonditioniert auf Werte zwischen 40
- 60 % rF bei 20 °C mit einer Genauigkeit von <±
2% rF geliefert. Die Werte werden vor Versendung mit einem
Präzisionshygrometer Testo 645 überprüft, wobei
jede Charge zumindest ein Mal gemessen wird. Damit durch evtl.
dennoch fehlerhafte Ware keine Schäden an Kunstwerken
entstehen können, sollten Sie den Konditionierungswert
des PROSORB-Materials (auch von Kassetten) vor Gebrauch
prüfen (s.u.).
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Zum Messen des Konditionierungswerts stellen Sie am
besten das PROSORB-Material zusammen mit einem genauen
Hygrometer in einem Folienbeutel luftdicht verpackt in einen
Raum mit möglichst konstanter Temperatur. Nach 2 Stunden
kann der Messwert abgelesen werden. Als Messgerät eignet
sich z.B. der Testo 645 (Genauigkeit: ±1% rF, siehe
Bild rechts).
Bei losen PROSORB-Perlen lässt sich der Messfühler
- versehen mit einer Sintermetall-Staubschutzkappe - auch
direkt in die Perlen stecken. Hierdurch verkürzt sich
die Messzeit erheblich.
Zum Nach- oder Umkonditionieren werden PROSORB-Perlen
oder Kassetten am einfachsten in einen Raum gebracht, in dem
das gewünschte Klima herrscht oder - sofern vorhanden
- auch in eine Klimakammer. Es kann u.U. mehrere Wochen dauern,
bis sich z.B. große Kassetten oder dicke Schichten Granulat
genau auf das Raumklima eingestellt haben. Selbstverständlich
können Sie das PROSORB-Material zum Trocknen in
einen sehr trockenen Raum oder zum Befeuchten in einen sehr
feuchten Raum geben und es dann rechtzeitig wieder herausnehmen.
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Um sicher zu gehen, dass das PROSORB-Material richtig
konditioniert ist, sollten Sie die Perlen gut durchmischen
und den Konditionierungswert 1 Tag nach dem Befeuchten oder
Trocknen mit einem genauen Hygrometer überprüfen
(s.o).
Bei PROSORB-Kassetten ist das Nachkonditionieren
auch nach Gewicht möglich, denn: auf das ursprüngliche,
auf der Kassette angegebene Gewicht gebracht, weisen sie in
der ersten Zeit auch wieder den ursprünglichen Konditionierungswert
auf. Leider ist jedoch auch PROSORB nicht unvergänglich:
Es hat sich gezeigt, dass sich der Konditionierungswert von
Kassetten bei gleichem Gewicht nach einigen Jahren spürbar
nach oben verschiebt, typischerweise 1% rF im Jahr. Essigsäuredämpfe,
wie sie z.B. in Vitrinen mit Holzeinbauten oder Holzexponaten
immer vorhanden sind, beschleunigen die Zersetzung aller Silikagele.
Bei älteren Kassetten muss daher die Konditionierung
mit einem Hygrometer überprüft werden.
Trocknen von Kassetten:
Zeigt sich eine Kassette schwerer als das ursprüngliche
Gewicht, bzw. zu feucht, muss sie wieder heruntergetrocknet
werden. Das Trocknen der Kassette kann auf verschiedene Arten
erfolgen:
-
durch Auslegen in einem trockenen Raum oder durch leichte
Erwärmung auf einem Heizkörper, in der Sonne
oder im (Umluft-) Backofen, wobei die Temperatur 65°C
nicht überschreiten darf. Es ist davon auszugehen,
dass die Eigenschaften von PROSORB am besten erhalten
bleiben, wenn das Trocknen ohne starke Hitzeeinwirkung
erfolgt. Je nach den Gegebenheiten kann die benötigte
Zeitdauer sehr unterschiedlich sein. Auch können
die Kassetten mit dieser Methode nicht unbegrenzt trocken
konditioniert werden. Bei diesem Verfahren muss immer
der richtige Moment abgepasst werden, an dem die Kassette
das richtige Gewicht besitzt, was sich in der Praxis als
unbequem erweist. Oft ist daher die nächste Methode
anzuraten:
-
durch Trocknen mithilfe von trockenen Trockenmittelbeuteln.
Hierzu wird die Kassette zusammen mit einer ausreichenden
Menge Trockenmittelbeuteln in einen Folienbeutel verschlossen,
bis das Gewicht der Kassette den gewünschten Wert
erreicht hat. Ein 35 g-Beutel DESI PAK mit den Maßen
100 x 65 x 10 mm nimmt zwischen 0% rF und 40% rF etwa
6 g Wasserdampf auf. Hiermit lässt sich die Kassette
dosiert und schonend heruntertrocknen. Wiegen Sie die
PROSORB Kassetten unbedingt nach. Diese Trockenmittelbeutel
sind sehr preisgünstig und lassen sich im Ofen bei
130°C viele Male regenerieren.
Anstatt die Kassetten außerhalb der Vitrine zu trocknen,
ist auch denkbar, kleine DESI-Pak Trockenmittelbeutel in das
Vitrinenfach direkt neben oder unter die PROSORB-Kassetten
zu legen. Hierfür sind Beutel mit 35 g oder 70 g Inhalt
zu empfehlen. Dieses Verfahren erfordert etwas Sorgfalt, damit
die rF in der Vitrine nicht zu schnell und zu weit absinkt
(also nicht zu viele Beutel gleichzeitig einlegen, nicht oben
auf die Kassetten legen!).
Befeuchten von PROSORB-Kassetten und -Perlen:
Perlen oder Kassetten dürfen nicht durch Besprühen
mit destilliertem Wasser befeuchtet werden, da hierbei die
Perlen zerplatzen. Die Befeuchtung darf nur durch feuchte
Luft geschehen, durch Auslegen in einem feuchten Raum oder
berührungsloses Überdecken mit feuchten Tüchern.
Mischen Sie die Perlen nach dem Befeuchten gut durch. Beim
Befeuchten wird etwas Wärme frei.
Bei Kassetten gehen Sie wie folgt vor:
-
Geben Sie jeweils eine PROSORB-Kassette in einen
Folienbeutel
-
Geben Sie die benötigte Menge destilliertes Wasser
in den Folienbeutel zu, indem Sie z.B. ein Papiertuch
auf die Kassette legen, dieses mit der entsprechenden
Wassermenge befeuchten und dann alles zusammen in den
Folienbeutel geben.
-
Verschließen Sie den Beutel und warten Sie, bis
die PROSORB-Kassette das Wasser vollkommen aufgenommen
hat.
-
Wiegen Sie die PROSORB-Kassette zur Sicherheit
nach. Stimmt das Gewicht mit dem aufgedruckten Gewicht
überein, ist die PROSORB-Kassette wieder auf
den aufgedruckten Wert konditioniert. Zur Überprüfung
der Konditionierung mischen Sie die Perlen in der Kassette
gut durch, indem Sie Kassette viele Male langsam wenden
oder warten Sie einige Tage, bis sich die Feuchtigkeit
in der Kassette homogen verteilt hat. Dann verschließen
Sie eine PROSORB-Kassette zusammen mit einem genauen
Hygrometer in einen Polyethylenbeutel (s.o) und lesen
nach ca. 2 Stunden den Messwert ab.
Vorsichtsmassnahmen:
Das durch PROSORB adsorbierte Wasser liegt auf der
Oberfläche der Granulatkörnchen in flüssiger
Form vor und kann daher z.B. bei Eisen und Zink bei direktem
Kontakt zu Korrosion führen. PROSORB sollte auch
generell nicht in direkte Berührung mit den Kunstwerken
gebracht werden. Desgleichen gilt auch für Stäube,
wie sie beim Schütten der Perlen entstehen. Versuchen
Sie daher, durch vorsichtige Handhabung Stäube zu vermeiden
und halten Sie sie von Kunstwerken fern. Fassen Sie nicht
abwechselnd PROSORB und Kunstwerke an, da hierdurch
Stäube übertragen werden.
Tragen Sie beim Schütten von losem PROSORB eine
Staubmaske. PROSORB-Staub trocknet die Haut aus. Waschen
Sie Ihre Hände nach Berührung mit PROSORB
mit Seife ab oder tragen Sie beim Umgang mit losem PROSORBHandschuhe.
Literaturhinweise:
- 1) Kamba, Nobuyuki: Measurement of the Dimensional Change
of Wood in a Climate Case, ICOM Committee for Conservation,
10. Triennal Meeting 1993, Washington, p. 406-409.
- 2) Padfield, Tim: An Introduction to the Physics of the
Museum Environment (online). http://www.natmus.dk/cons/tp/index.htm
- 3) Toishi, Kenzo: A note on the movement of moisture between
the components in a sealed package, Studies in Conservation
39, 1994, p. 265-271.
- 4) Michalski, Stefan: Leakage prediction for buildings,
cases, bags and bottles, Studies in Conservation 39, Nr.
3, 1994, p. 169-186.
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Silikagel
Plus
|
Zum
Trocknen oder zum Klimatisieren auf 15 - 40% rF
Produktinformationen und
Preise, gültig ab 1. 2. 04
|
Silikagel Plus ist ein Hochleistungs-Silikagel
mit besonders hohem Aufnahmevermögen zwischen 0 –
40% rF und ganz besonders im Bereich 20 - 40%. Seine Adsorptionsfähigkeit
in diesem Bereich liegt ca. 30 – 40% höher als bei
vielen gebräuchlichen Silikagelen. Es ist daher besonders
gut geeignet zum Klimatisieren auf 20% bis 40% rF (siehe Graphik
unten).
Wir liefern
Silikagel Plus auch vorkonditioniert auf beliebige
Luftfeuchtigkeitswerte zwischen 15% rF und 35% rF, auch in staubdichte
Beutel abgepackt. |
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Welches Silikagel eignet sich für welchen Klimabereich?
Am besten geeignet ist jeweils das Produkt, das in diesem Bereich
die steilste Kurve besitzt:
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| Gleichgewichtsfeuchte bei
25°C: |
rF = 10%: 7,5 Gew.%
rF = 20%: 12 Gew.%
rF = 40%: 28 Gew.%
rF = 60%: 36 Gew.%
rF = 80%: 45 Gew.% |

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| Aussehen: |
Perlen mit gelblich/bräunlichem Aussehen,
undurchsichtig |
| Zusammensetzung: |
SiO2: 99,5%; Al2O3:
0,5% |
| Innere Oberfläche (BET): |
800 m² / g |
| Porenvolumen: |
0,45 ml / g |
| Schüttgewicht: |
0,6 kg / l |
| Körnung: |
2- 5 mm, beim Schütten relativ stark staubend! |
| Verpackung des losen Granulats: |
Beutel PE oder Alu-Verbundfolie in Karton,
ab 10 kg Stahlkanister, ab 20 kg auch im 25 l oder 40
l Fass. |
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| Silikagel Plus, im Trockenzustand |
|
1 kg
|
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|
5 kg
|
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|
10 kg
|
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|
25 kg
|
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|
100 kg
|
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|
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Silikagel Plus, vorkonditioniert
|
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|
1 kg
|
Silikagel Plus, vorkonditioniert auf 15% 20%, 25%, 30% oder 35% rF(gewünschte Konditionierung bitte
bei der Bestellung mit angeben).
Die Gewichtsangaben beziehen sich auf das Trockengewicht - das Nettogewicht
bei vorkonditioniertem Silikagel Plus ist daher entsprechend
höher.
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|
5 kg
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10 kg
|
|
25 kg
|
|
100 kg
|
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Säckchen Silikagel Plus
Alles nach Ihrem Wunsch: Maße (bis 35 x 35 cm), auch
Befüllung und Konditionierung!
Material: TYVEK 1073, (Polyethylenvlies - reißfest, staubdicht,
dampfdurchlässig)
Verpackung in Aluminium-Verbundfolie
Bitte geben Sie die gewünschten Maße, Befüllung
und Konditionierung an: 15%, 20% 25%, 30% oder 35% rF. Sonderwünsche
wie Aufhängelaschen und Quernähte möglich (auf
Anfrage).
Preise auf Anfrage |
| [TOP] |
ART
SORB Produktinformationen und Preise
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Wichtiger
Hinweis
|
|
Für
die meisten Anwendungen haben wir ART SORB ersetzt
durch unser Produkt PROSorb,
das eine bessere Aufnahmekapazität besitzt - bei geringerem
Preis und weiteren Vorteilen!
Wir empfehlen ART SORB nur noch für besonders hohe Konditionierungen
(65%- 80% rF), wie sie in der Museumspraxis jedoch selten
benötigt werden.
Nur in diesem Bereich ist ART SORB das beste Produkt (siehe
Diagramm auf unserer PROSorb-Seite).
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Preise
|
| 1
kg ART SORB, unabhängig von Konditionierung und Menge: |
Aufpreis
für Verpackung in staubdichte TYVEK Beutel:
unabhängig von Beutelgröße und
Gewicht (nach Wunsch)
|
| Kassetten
aus PP: 333 x 110 x 43 mm (Inhalt 750 g) |
| Kassetten
aus PP: 333 x 110 x 24 mm (Inhalt 400 g) |
| ART
SORB-Platten |
| 1
Stück |
| 10
Stück |
| 20
Stück |
| 100
Stück |
|
Bitte geben
Sie an, welche Konditionierung Sie wünschen (65%, 70%,
75% oder 80% rF).
Für andere Konditionierungen verwenden Sie PROSorb.
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Platten |
ART SORB-Platten sind in den meisten Fällen ersetzbar
durch dickere säurefreie Passepartoutkartons in Archivqualität,
die 1 -2 Tage in einem Raum mit entsprechendem Klima gelagert
werden. Reicht die Speicherfähigkeit von Passepartoutkarton
nicht aus, können auch Beutel mit PROSorb-Granulat
eingesetzt werden, die ggf. auch mit Aufhängeösen
oder in "gesteppter Version" lieferbar sind, sodass sich bei
senkrechter Anbringung nicht alles Granulat am unteren Ende
des Beutels sammelt. Andere Hersteller wie Multisorb bieten
zwar ebenfalls Silikagelplatten an, jedoch liegt der Preis hier
noch wesentlich höher.
ART SORB-Platten geben chloridhaltige Stäube ab (sehr korrosiv
z.B. auf Eisen, Zink und Kupfermetalle), die sich beim Hantieren
leicht auf die Kunstwerke übertragen können, z.B.
auch durch wechselweises Anfassen von ART SORB-Platten und Kunstwerken.
Aus diesem Grund hatten wir die Platten sogar einige Jahre komplett
aus dem Programm genommen. Auf vielfachen Wunsch halten wir
sie jedoch jetzt wieder auf Lager. |
GRANULAT: |

|
Korngröße: 1,5 - 4,0 mm. Verstreut auf eine möglichst
große Fläche im Innern von Vitrinen oder in Schubladen
ist das Granulat die effektivste Form, ART SORB einzusetzen.
Abhängig vom gewünschten Effekt werden für
1 m3 Vitrineninnenraum 0,7 kg bis mehrere kg Granulat
benötigt (siehe Anwendungshinweise).
Zum Nachkonditionieren von losem Granulat ist ein genauer
Hygrometer unerlässlich.
1 kg ART SORB besitzt ein Volumen von ca. 2 Litern.
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KASSEttEN: |
ART SORB
Kassetten sind komfortabler zu handhaben als loses Granulat.
Sie lassen sich einfacher auswechseln und nach Gewicht nachkonditionieren,
zumindest im ersten Jahr. Aufgrund langsamer Zersetzung des
ART SORB Materials verschiebt sich der Konditionierungswert
der Kassetten bei gleichem Gewicht allmählich nach oben,
typischerweise 1% rF/Jahr. Nach einigen Jahren der Nutzung
muss der Konditionierungswert unbedingt durch ein genaues
Hygrometer überprüft werden.
Die Kassetten
bestehen aus Karton und dampfdurchlässigem PE/PP-Vlies
und sind gefüllt mit ART SORB Granulat. Es sind große
und kleine Kassetten erhältlich:
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 |
GROSSE KASSEttEN: Maße: L
335 mm, T 112 mm, H 44 mm. Füllung 750 g Granulat. Je nach
Anwendungszweck werden für 1 m3 Vitrineninnenraum
1 bis mehrere Kassetten benötigt.
- ART SORB wird jetzt in die gleichen grauen PP-Kassetten
abgefüllt wie PRO SORB |
 |
KLEINE KASSEttEN: Maße: L 335 mm, T 112 mm, H 24 mm.
Füllung 400 g Granulat, ausreichend je nach Anwendungszweck
für max. 0,7 m3 Vitrineninnenraum.
- ART SORB wird jetzt in die gleichen grauen PP-Kassetten
abgefüllt wie PRO SORB
|
EIGENSCHAFTEN: |
Zusammensetzung:
ART SORB besteht chemisch aus Silikagel (SiO2) und Lithiumchlorid (LiCl).
Hohe Feuchtigkeitsaufnahme:
Der EMC-Wert (Equilibrium Moisture Content) gibt an, wie viel
Gramm Wasser 100 g Feuchtigkeitspuffer (Trockengewicht) aufgenommen
hat, wenn sein Dampfdruck mit einer gegebenen relativen Luftfeuchtigkeit
im Gleichgewicht steht.
Je höher
der EMC, desto größer ist also die Fähigkeit,
Luftfeuchtigkeitsschwankungen abzupuffern. ART SORB besitzt
ein einzigartiges Adsorptions- und Desorptionsvermögen
im gesamten rF-Bereich (siehe Tabelle).
Hoher M-Wert:
Der M-Wert gibt an, wie viel Gramm Wasser 1 kg Feuchtigkeitspuffer
(Trockengewicht) aufnimmt oder abgibt, wenn die rF sich um
1% ändert. Der M-Wert gibt also an, in welchem rF-Bereich
ein Feuchtigkeitspuffer besonders wirksam ist. Im Bereich
unter 40% rF besitzt ART SORB einen ähnlich hohen M-Wert
wie Silikagel normaler Dichte. Zwischen 40% und 70% rF - also
in dem Bereich, der für die Klimatisierung von Kunstwerken
besonders wichtig ist - hat ART SORB einen weit höheren
M-Wert und damit wesentlich bessere Puffereigenschaften.
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| Tabelle:
EMC/rF und M-Werte verschiedener Feuchtigkeitspuffer |
| |
Silikagel engporig
|
Silikagel makroporig
|
ART SORB
|
|
% rF
|
EMC
|
M
|
EMC
|
M |
EMC
|
M |
| 0 |
0
|
7.0 |
0 |
2.0 |
0 |
6.5 |
| 10 |
7.0 |
7.0 |
2.0 |
1.0 |
6.5 |
5.0 |
| 20 |
14.0 |
6.5 |
3.0 |
1.0 |
11.5 |
4.5 |
| 30 |
20.5 |
4.5 |
4.0 |
1.0 |
16.0 |
6.0 |
| 40 |
25.0 |
3.5 |
5.0 |
1.5 |
22.0 |
4.0 |
| 50 |
28.5 |
2.0 |
6.5 |
1.5 |
26.0 |
9.0 |
| 60 |
30.5 |
1.5 |
8.0 |
1.5 |
35.0 |
19.0 |
| 70 |
32.0 |
1.0 |
11.0 |
6.0 |
54.0 |
13.0 |
| 80 |
33.0 |
1.0 |
17.0 |
15.5 |
67.0 |
7.0 |
| 90 |
34.0 |
1.0 |
32.5 |
61.0 |
74.0 |
6.0 |
| 100 |
35.0 |
|
93.5 |
|
80.0 |
|
|
(Aus: Weintraub, S: "Studies on the Behavior of RH within an
Exhibition Case", ICOM Committee for Conservation, Triennal
Meeting Ottawa 1981, p. 81/18/4-1ff. und Herstellerangaben).
Die Werte für ART SORB schwanken von Charge zu Charge etwas. |
Geringe
Hysterese:
Unter
Hysterese versteht man das Phänomen, dass die EMC/rF-Adsorptionskurve
eines Silikagels unterhalb seiner Desorptionskurve liegt,
bzw. dass die Geschwindigkeit von Ad- und Desorption unterschiedlich
ist. Bei Silikagelen normaler Dichte werden hierdurch
die Puffereigenschaften stark beeinträchtigt. ART
SORB besitzt jedoch im gesamten rF-Bereich einen hohen
M-Wert, sodass sich der Hystereseeffekt kaum auswirkt
(siehe Graphik).
Adsorptions- und Desorptionsverhalten bei 25°C
|
Relative
Feuchtigkeit in Prozent |
|
Temperaturunempfindlichkeit:
Im Gegensatz zu anderen Silikagelen ist bei ART SORB die EMC/rF-Kurve
weitgehend unabhängig von Temperaturveränderungen.
Wirtschaftlichkeit:
Da ART SORB im gesamten rF-Bereich einen hohen M-Wert besitzt,
genügt bei ART SORB eine geringere Menge als bei anderen
Puffermaterialien. ART SORB lässt sich viele Male regenerieren.
Schadstoffadsorption:
ART SORB ist - ebenso wie andere Silikagele - in der Lage,
verschiedene Schadstoffe aus der Vitrinenluft zu adsorbieren.
Diese Schadstoffe bleiben jedoch nicht irreversibel gebunden
sondern können bei steigender Wasseraufnahme auch wieder
freigesetzt werden. Auf diese Weise können u.U. Schadstoffe
von einer Vitrine in eine andere transportiert werden. ART
SORB wird daher grundsätzlich nicht verliehen oder zurückgenommen.
Haltbarkeit:
Die Adsorptionsfähigkeit von ART SORB nimmt
im Laufe der Jahre ab. Bei ART SORB-Kassetten hat sich gezeigt,
dass der Konditionierungswert der Kassetten bei gleichem Gewicht
pro Jahr um typischerweise 1 - 2% rF steigt . Es ist somit
von einer Lebensdauer von rund 10 Jahren auszugehen. ART SORB
ist auch nach diesem Zeitpunkt noch verwendbar, besitzt jedoch
deutlich verminderte Eigenschaften. Saure Gase wie Essigsäure
beschleunigen die Zersetzung.
Vorsichtsmaßnahmen:
siehe Seite "Anwendungshinweise".
|
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| ART
SORB - ANWENDUNGSHINWEISE |
Für die meisten Anwendungen haben wir ART SORB ersetzt
durch unser Produkt PROSorb,
das eine bessere Aufnahmekapazität besitzt - bei geringerem
Preis und weiteren Vorteilen!
Wir empfehlen ART SORB nur noch für besonders hohe Konditionierungen
(65%- 80% rF), wie sie in der Museumspraxis jedoch selten benötigt
werden.
Nur in diesem Bereich ist ART SORB das beste Produkt (siehe
Diagramm auf unserer PROSorb-Seite).
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|
ART SORB-Platten
sind in den meisten Fällen ersetzbar durch dickere säurefreie
Passepartoutkartons in Archivqualität, die 1 -2 Tage
in einem Raum mit entsprechendem Klima gelagert werden. Reicht
die Speicherfähigkeit von Passepartoutkarton nicht aus,
können auch Beutel mit PROSorb-Granulat
eingesetzt werden, die ggf. auch mit Aufhängeösen
oder in "gesteppter Version" lieferbar sind, sodass sich bei
senkrechter Anbringung nicht alles Granulat am unteren Ende
des Beutels sammelt. Andere Hersteller bieten zwar ebenfalls
Silikagelplatten an (nähere Informationen auf Anfrage),
jedoch liegt der Preis hier noch wesentlich höher.
Wir haben ART SORB-Platten unter anderem deshalb aus dem
Programm genommen, weil sie chloridhaltige Stäube abgeben
(sehr korrosiv z.B. auf Eisen, Zink und Kupfermetalle), die
sich beim Hantieren leicht auf die Kunstwerke übertragen.
Sollten Sie dennoch ART SORB-Platten wünschen, wenden
Sie sich bitte an www.lascaux.ch
oder www.preservationequipment.co.uk
DOSIERUNG UND PLATZIERUNG
Die auf
der Seite Produktinformationen genannten
Angaben der Mindestmengen pro m³ stellen die Menge ART
SORB dar, die in einer einigermaßen dichten Vitrine
bei mittleren Temperaturschwankungen notwendig ist, um die
Luftfeuchtigkeit einige Zeit in engen Grenzen konstant zu
halten.
Damit ART
SORB seine Wirkung entfalten kann, ist darauf zu achten, dass
die Vitrinenluft möglichst ungehinderten Zugang zu dem
ART SORB Material bekommt. Ggf. ist die Oberfläche des
ART SORB Materials größer zu wählen, indem
Sie z.B. statt einer großen Kassette zwei kleine Kassetten
einsetzen oder indem Platten oder flache Schalen mit Granulat
verwendet werden. Soll der Feuchtigkeitsaustausch zwischen
ART SORB und Vitrinenluft durch Schlitze im Vitrinenboden
geschehen, sollten eher wenige breitere (1-2cm) als viele
schmale Schlitze gewählt werden4.
Soll das
Vitrinenklima wesentlich und über längere Zeit vom
mittleren Umgebungsklima abweichen, z.B. wenn in einem feuchten
Keller ein trockenes Vitrinenklima erzeugt werden soll, wird
ggf. deutlich mehr ART SORB benötigt. Enthält die
Vitrine eine große Menge hygroskopischen Materials wie
z.B. Innenkonstruktionen aus Holz, muss die Menge ART SORB
noch höher gewählt oder müssen die hygroskopischen
Vitrineneinbauten vor Einbringen des Kunstwerks auf den richtigen
rF-Wert gebracht werden.
Die Speicherkapazität
von Holz sollte nicht unterschätzt werden. Im Bereich
zwischen 40-60% rF besitzen 6 kg Holz eine vergleichbare Pufferkapazität
wie 1 kg ART SORB. Vitrineneinbauten, die zuvor sehr feucht
oder sehr trocken gelagert waren, können das Vitrinenklima
daher stark beeinflussen. Allerdings ist die Feuchtigkeitsaufnahme
/-abgabe eines Holzbretts sehr viel langsamer als bei ART
SORB. Bei einem unlackierten, 20 cm dicken Holzbrett dauert
es etwa 50 Tage, bis sich das Holzbrett auch nur zur Hälfte
auf ein neues Umgebungsklima eingestellt hat². Es ist
daher in der Praxis oft unmöglich, Vitrineneinbauten
aus Holz vor einer Ausstellung auf das richtige Klima einzustellen.
Um den Effekt von Holzeinbauten zu kompensieren, müssen
darum ggf. größere Mengen ART SORB eingesetzt werden.
Einbauten aus Metall, Glas oder Acryl wirken sich dagegen
nicht auf das Vitrinenklima aus. Manche Kunden verwenden bis
zu 8 kg ART SORB/m³. Am besten probieren Sie die Klimatisierung
der Vitrine vor dem Einbringen der Kunstwerke aus!
Mengenberechnung
Je mehr
ART SORB eingesetzt wird, desto geringer sind die Schwankungen
und desto größer ist der Wartungsabstand. Der Wartungsabstand
hängt darüber hinaus von der Dichtigkeit der Vitrine,
vom Feuchtigkeitsgefälle zwischen Vitrinen- und Umgebungsluft
und schließlich von der akzeptablen Toleranzspanne ab.
Unter Kenntnis der Vitrinendichtigkeit4 (bei guten
Klimavitrinen weniger als 1 Luftaustausch in 10 Tagen, fragen
Sie Ihren Vitrinenhersteller) und der Klimabedingungen lässt
sich der Wartungsabstand in etwa berechnen, doch muss diese
Schätzung unbedingt durch Messungen mit einem Hygrometer
überprüft werden.
Beispiel: Eine Vitrine von 1m³, aufgestellt in einem
Raum mit 50% rF und 20°C soll mit 1 kg ART SORB (vorkonditioniert
auf 80% rF) auf 75±5% rF klimatisiert werden, bei
einer Vitrinendichtigkeit von 1 Luftaustausch in 10 Tagen:
Bei 20° enthält 1m³ bei 100% rF ca. 17,3
g Wasserdampf. Um die Vitrinenluft von 50% rF auf 75% rF
zu bringen, müssen der Luft pro Luftaustausch daher
(0,75 - 0,50) x 17,3 g = 0,25 x 17,3 = 4,3 g Wasser hinzugefügt
werden. Pro Tag muss das ART SORB im Durchschnitt also 0,43
g in die Vitrinenluft abgeben.
1 kg ART SORB kann zwischen 80% rF und 70% rF ca. 130 g
Wasser abgeben; die Menge würde also ausreichen, um
die Vitrine 130 g : 0,43 g/Tag - 10 Tage = ca. 290 Tage
oberhalb von 70% rF zu halten.
Undichte
Vitrinen können evtl. durch Abdichten der Fugen nachgebessert
werden. Bestehen Vitrinenaußenwände aus dampfdurchlässigen
Materialien wie z.B. Holz, kann versucht werden, diese durch
eine Innenkaschierung (z.B. mit Aluminiumfolie, Alu-Verbundfolie...)
dampfundurchlässiger zu machen. Auch Acrylglas ist vergleichsweise
dampfdurchlässig4.
Einbringen
von ART SORB in Vitrinen
Planen Sie
die Vitrinenausführung so, dass Sie die ART SORB - Materialien
einbringen und ggf. austauschen können, ohne die Kunstwerke
bewegen zu müssen. Schubladen sind hierfür ideal.
Bisweilen lässt sich das ART SORB Material auch gut in
Vitrineneinbauten verstecken. Wird loses Granulat verwendet,
bietet sich z.B. Glas, PP und Edelstahl als Schalenmaterial
an.
Bitte beachten
Sie, dass ART SORB nicht in direkten Kontakt mit Metallen
wie Eisen, Zink, Alu und Kupfer gebracht werden soll. Verwenden
Sie zur Befestigung von ART SORB-Platten Klammern bzw. Nägel
aus rostfreiem Stahl (s.o).
KONDITIONIERUNG
ART SORB
wird im jetzt nur noch vorkonditioniert auf 65% bis 80% rF
geliefert. Die Werte werden vor Versendung mit einem Präzisionshygrometer
Testo 645 überprüft. Damit durch evtl. dennoch fehlerhafte
Ware keine Schäden an Kunstwerken entstehen können,
ist der Konditionierungswert des ART SORB-Materials (auch
von Kassetten) vor Gebrauch zu prüfen (s.u.).
|
| Zum Messen des Konditionierungswerts stellen Sie am besten das ART
SORB-Material zusammen mit einem genauen Hygrometer in einem
Folienbeutel luftdicht verpackt in einen Raum mit möglichst
konstanter Temperatur. Nach 24 Stunden kann der Messwert abgelesen
werden. |
 |
Bei ART
SORB Kassetten ist das Nachkonditionieren auch nach Gewicht
möglich, denn: auf das ursprüngliche, auf der Kassette
angegebene Gewicht gebracht, weisen sie in der ersten Zeit
auch wieder den ursprünglichen Konditionierungswert auf.
Leider ist jedoch auch ART SORB nicht unvergänglich:
Es hat sich gezeigt, dass sich der Konditionierungswert von
Kassetten bei gleichem Gewicht schon nach einigen Jahren spürbar
nach oben verschiebt, typischerweise 1 - 2% rF im Jahr. Essigsäuredämpfe,
wie sie z.B. in Vitrinen mit Holzeinbauten oder Holzexponaten
immer vorhanden sind, beschleunigen die Zersetzung aller Silikagele.
Bei älteren Kassetten muss daher die Konditionierung
mit einem Hygrometer überprüft werden.
Befeuchten
von ART SORB-Kassetten und Granulat:
Granulat
oder Kassetten, die sich in trockenem Zustand befinden, dürfen
nicht durch Besprühen mit destilliertem Wasser befeuchtet
werden, da hierbei die Granulatkörnchen zerplatzen. Erst
wenn das Granulat einen Konditionierungszustand von 50% rF
oder feuchter besitzt, darf es zur weiteren Befeuchtung mit
destilliertem Wasser besprüht werden. Auch Kassetten
können dann direkt mit destilliertem Wasser befeuchtet
werden - dabei darf allerdings kein Wasser auf den Karton
gelangen. Am ehesten gelingt dies durch Aufstreichen des Wassers
auf den Vliesstoff mithilfe eines kleinen Löffels, wenn
zuvor eine kleine Stelle des Vliesstoffs mit Alkohol betupft
wurde. Die neuen Kassetten aus PP sind wasserfest, sodass
diese Probleme nicht mehr bestehen.
Um sicher zu gehen, dass das ART SORB-Material richtig konditioniert
ist, sollten Sie den Konditionierungswert 1 Tag nach dem Befeuchten
mit einem genauen Hygrometer überprüfen (s.o).
VORSICHTSMASSNAHMEN
ART SORB
besteht aus Silikagel und Lithiumchlorid. Gesundheitsschädlich
beim Verschlucken. Kontakt mit der Haut kann zu leichten Reizungen
führen. Stäube möglichst nicht einatmen.
Das durch
ART SORB adsorbierte Wasser liegt auf der Oberfläche
der Granulatkörnchen in flüssiger Form vor und kann
daher z.B. bei Eisen, Zink und Aluminium bei direktem Kontakt
zu Korrosion führen. ART SORB sollte daher generell nicht
in direkte Berührung mit den Kunstwerken gebracht werden,
zumal der adsorbierte Wasserfilm außerdem Chloridionen
enthält. Desgleichen gilt auch für Stäube,
wie sie beim Schütten von Granulat entstehen. Versuchen
Sie daher, durch vorsichtige Handhabung Stäube zu vermeiden
und halten Sie sie von Kunstwerken fern. Fassen Sie nicht
abwechselnd ART SORB und Kunstwerke an, da hierdurch Stäube
übertragen werden. ART SORB sollte vorsichtshalber nicht
bei rasch strömender Luft (>1m/sec) eingesetzt werden.
LITERATURHINWEISE
1) Kamba, Nobuyuki: Measurement of the Dimensional Change
of Wood in a Climate Case, ICOM Committee for Conservation,
10. Triennal Meeting 1993, Washington, p. 406-409.
2) Padfield, Tim: An Introduction to the Physics of the
Museum Environment (On Line). http://www.natmus.dk/cons/tp
3) Toishi, Kenzo: A note on the movement of moisture between
the components in a sealed package, Studies in Conservation
39, 1994, p. 265-271.
4) Michalski, Stefan: Leakage prediction for buildings,
cases, bags and bottles, Studies in Conservation 39, Nr.
3, 1994, p. 169-186.
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Silikagele
zum Trocknen
|
| -
ALLE PREISE AUF ANFRAGE ! - |
1) Silikagel E
Silikagel E wird im Wesentlichen zur Trocknung eingesetzt.
Die Wasseraufnahme liegt hauptsächlich im trockenen Bereich
(0 - 40% rF). Silikagel-E kann durch Erhitzen auf 130° bis
150°C wiederholt (>10 mal) regeneriert werden. Hier sind
einige besonders geeignete Sorten ausgewählt, auf Anfrage
sind weitere Sorten lieferbar. Ein Hochleistungsprodukt mit
besonders hoher Wasseraufnahme zwischen 20 - 40% rF finden Sie
auf unserer Seite Silikagel Plus.
|
Silikagel E,
ohne Farbindikator
 |
Körnung 2 - 5 mm, kugelige
Form mit weißem, halbtransparentem Aussehen, Schüttdichte
ca. 750 g/l. Die kugelige Form ermöglicht eine bessere
Durchlüftung, ein Vorteil, wenn
Silikagel in einer Schichtdicke von mehr als 2 cm Dicke eingesetzt
werden soll. Innere
Oberfläche: 800 m²/g.
| Silikagel E, ohne
Indikator |
| Körnung 2 - 5 mm |
|
Körnung 1 - 2 mm |
|
Körnung 4 - 8 mm |
|
5 kg
|
|
|
5 kg
|
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|
5 kg
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|
10 kg
|
|
|
10 kg
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|
10 kg
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|
20 kg
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|
|
20 kg
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|
20 kg
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|
|
100 kg
|
|
|
100 kg
|
|
|
100 kg
|
|
Adsorptionseigenschaften in Gewichtsprozent (bei 25°C):
- rF = 20% / 11 Gew.%
- rF = 40% / 20 Gew.%
- rF = 80% / 34 Gew.%
|
Silikagel E, brockige Form

|
Körnung 2 - 5 mm, ohne Farbindikator, mit weißem,
halbtransparentem und glasartigem Aussehen, Schüttgewicht:
>= 670 g/l. Die brockige Form staubt beim Schütten zwar
etwas
mehr, die Körnchen rollen jedoch nicht davon wie bei der
kugeligen Form.
| Silikagel E, brockig, regeneriert.
Auch erhältlich in Beuteln 500 g (nicht staubdicht)
|
| 5 kg |
| 10 kg |
| 25 kg |
| 100 kg |
Adsorptionseigenschaften in Gewichtsprozent (bei 25°C):
- rF = 20% / >11 Gew.%
- rF = 40% / >22 Gew.%
- rF = 80% / >33 Gew.%
|
Silikagelpulver |
Körnung 0,2 - 0,5 mm, besonders geeignet zum Trocknen
von Blumen. Brockig, weiß, halbtransparent, Schüttgewicht:
>= 670 g/l. Auch noch feiner gemahlen lieferbar, zum
Austrocknen kriechender Insekten
| Silikagel orange |
| 1 kg |
| 5 kg |
| 10 kg |
| 20 kg |
| 100 kg |
Adsorptionseigenschaften in Gewichtsprozent (bei 25°C):
- rF = 20% / 11 Gew.%
- rF = 40% / 22 Gew.%
- rF = 80% / 33 Gew.%
|
Silikagel orange
 |
Körnung 2 - 5 mm, kugelige Form. Dieses Produkt
wird als Ersatz für das in Krebsverdacht geratene Blaugel
eingesetzt. Es verfärbt sich bei zunehmender Wasserdampfaufnahme
von orange nach farblos. Regeneration wie Silikagel E. Eine
Zugabe von 10% Silikagel mit Farbindikator zu farblosem Silikagel
ist u. U. ausreichend, um den Farbumschlag beurteilen
zu können. Regenerieren bei max. 140°C, damit der Farbindikator
(Phenolphtalein) nicht
leidet.
| Silikagelpulver |
| 1 kg |
| 5 kg |
| 10 kg |
| 25 kg |
Adsorptionskapazität in Gewichtsprozent und Indikatorfarbe
bei verschiedenen
Luftfeuchtigkeiten:
- rF = 20% / ≤10 Gew.% / orange
- rF = 50% / ≥24 Gew.% / farblos
|
| 2)
SILIKAGEL M |
Silikagel M
|
(makroporig) besitzt ein insgesamt größeres
Wasseraufnahmevermögen als Silikagel E,
die Wasseraufnahme findet jedoch im wesentlichen zwischen 80%
rF und 100% rF statt. Es
eignet sich für spezielle Anwendungen, z.B. wenn die Bildung
von Kondenswasser vermieden werden soll, ohne die Ware (z.B.
Lebensmittel) auszutrocknen.
| Silikagel M, wasserfest, Körnung
6 - 10 mm: kugelig, weißlich |
| 5 kg |
| 10 kg |
| 25 kg |
| 100 kg |
Adsorptionskapazität >70 Gew.% bei 100% rF.
Im Gegensatz zu herkömmlichem Silikagel zerbricht
wasserfestes Silikagel nicht, wenn flüssiges
Wasser zugegeben wird (Wasserresistenz > 90%).
| Silikagel M, Typ FNG, Körnung
2 - 5 mm: kugelig, grauweiß |
| 5 kg |
| 10 kg |
| 25 kg |
| 100 kg |
Adsorptionseigenschaften in Gewichtsprozent
- rF = 20% / 2 Gew.%
- rF = 50% / 5 Gew.%
- rF = 90% / 40 Gew.%
- rF = 100% / 72 Gew.%
|
[TOP] |
Trockenmittelbeutel
|
| - ALLE
PREISE AUF ANFRAGE ! - |
DESI PAK
|
Aus Trockenton (Bentonit) in Vliessäckchen, staubdicht
nach DIN 55473.
Der Trockenton Bentonit ist ein ungiftiges Naturmineral. DESI-Pak
Beutel sind zur
Verwendung mit Nahrungsmitteln zugelassen. Trockenton
ist bis 50°C gleichwertig zu
verwenden wie Silikagel-E.
Nur bei Transporten in tropische Länder ist Silikagel vorzuziehen.
Die Beutel sind viele Male regenerierbar bei 110°- 130°C,
am besten in Umluftöfen, je nach Menge ca 1 - 4 h. Zum
Test legen Sie einen heißen Beutel auf einen kalten Spiegel
oder glänzendes Metall. Gibt der Beutel noch Wasserdampf
ab, bildet sich auf dem Spiegel sofort Tauniederschlag. Nach
dem Erkalten können Sie auch mit dem beiliegenden Indikatorstreifen
8% rF testen.
Die notwendige Anzahl Trockenmittelbeutel lässt
sich durch eine
einfache Berechnungsformel ermitteln.
DESI-Pak-Beutel sind normalerweise kurzfristig lieferbar.
Die Beutel sind auch mit einem aufgeklebten Feuchtigkeitsanzeigerstreifen
40% rF lieferbar.
DESI
PAK 6 g (1/6 TME), Maße: 60 x 60 x 8 mm, Wasserdampfaufnahme:
ca. 1 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 200 Stück: |
|
500 Stück: |
|
1500 Stück: |
|
7500 Stück: |
DESI
PAK 12 g (1/3 TME), Maße: 90 x 60 x 8 mm, Wasserdampfaufnahme:
ca. 2 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 160 Stück: |
|
400 Stück: |
|
800 Stück: |
|
4000 Stück: |
DESI
PAK 16 g (1/2 TME), Maße: 105 x 6 x 8 mm, Wasserdampfaufnahme:
ca. 3 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 120 Stück: |
|
300 Stück: |
|
540 Stück: |
|
2700 Stück: |
DESI
PAK 30 g (1 TME), Maße: 100 x 65 x 10 mm, Wasserdampfaufnahme:
ca. 6 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 50 Stück: |
|
150 Stück: |
|
350 Stück: |
|
1750 Stück: |
DESI
PAK 65 g (2 TME), Maße: 115 x 85 x 15 mm, Wasserdampfaufnahme:
ca. 12 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 30 Stück: |
|
90 Stück: |
|
210 Stück: |
|
1050 Stück: |
DESI
PAK 125 g (4 TME), Maße: 155 x 85 x 13 mm,
Wasserdampfaufnahme: ca. 24 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 15 Stück: |
|
45 Stück: |
|
105 Stück: |
|
525 Stück: |
DESI
PAK 250 g (8 TME), Maße: 150 x145 x 18 mm,
Wasserdampfaufnahme: ca. 48 g
zwischen 0% rF und 40% rF |
| 10 Stück: |
|
50 Stück: |
|
100 Stück: |
|
500 Stück: |
| DESI
PAK 500 g (16 TME), Maße: 260 x 145 x 23 mm,
Wasserdampfaufnahme: ca. 96 g zwischen 0% rF und 40% rF |
| 10 Stück: |
|
30 Stück: |
|
90 Stück: |
|
300 Stück: |
| DESI
PAK 1000 g (32 TME), Maße: 285 x 200 x 30 mm,
Wasserdampfaufnahme: ca. 184 g zwischen 0% rF und 40%
rF |
| 6 Stück: |
|
15 Stück: |
|
45 Stück: |
|
150 Stück: |
|
Vereinfachte Berechnung von Trockenmitteleinheiten
zum Schutz verpackter Güter vor Schäden
durch hohe Luftfeuchtigkeit (DIN 55474) |
Quelle: Süd-Chemie AG Köln, siehe auch ausführliche
Beschreibung:
http://www.tis-gdv.de/tis/verpack/korrosio/schutz/schutz.htm
Das Maß für die Aufnahmefähigkeit eines
Trockenmittels ist die Trockenmitteleinheit
(TME). Sie muss bei 40% relativer Luftfeuchte (rF) min. 6
g Wasserdampf aufnehmen. Bei ausreichender Anzahl kann die
rF innerhalb der Sperrschichthülle
einer Verpackung während Transport und Lagerung (TuL)
unter 40% rF gehalten werden.
Festlegung der Rechengrößen
für eine Exportkiste mit 1 m Kantenlänge:
- Auswahl einer Sperrschichtfolie mit geringer Wasserdampfdurchlässigkeit
(WDD), wahlweise:
- PE-Folie niedriger Dichte (LD-PE) für gemäßigtes
Klima (Klima E: 20°C - 85% rF) und kurze TuL-Zeiten
(DIN 55530).
WDD = 0,4 g/m2 und Tag, Dicke = min
0,2 mm.
Bei tropischem Klima bei 38°C und 90% rF
ist für diese Folie eine WDD von 2,0 g/m2
anzusetzen.
- Aluminium-Verbundfolie (DIN 55531) für alle Klimate
(Klima B 38°C - 90% rF) und lange TuL-Zeiten.
WDD = 0,1 g/m2 und Tag.
- Ausmessen der Oberfläche der Sperrschichthülle
in m2.
- Ermitteln der voraussichtlichen TuL-Zeit in
Tagen.
- Bestimmen des Gewichtes der wasserhaltigen Werkstoffe
(Holz, Papier, Baumwolle... ) in kg.
Formel
Anzahl der
TME = WDD x Oberfläche
x Tage TuL + 20 x
Gewicht der wasserhaltigen Werkstoffe
6 g Wasseraufnahme je TME
Berechnungsbeispiel (gemäßigtes
Klima)
Anzahl der
TME = 0,4 x 6 m2
x 90 Tage +
20 x 1,2 kg = 60 TME
6
Trockenmittelbeutel sind gleichmäßig
- vorwiegend oben - innerhalb der Sperrschichthülle anzubringen.
Bei Verwendung von Feuchtigkeitsindikatorstreifen ist für
ausreichende Bewegungsmöglichkeit des Wasserdampfes zwischen
Trockenmittel und Feuchtigkeitsanzeiger zu sorgen.
Engstellen sind zu vermeiden. Die genaue Berechnung ist in
DIN 55474 beschrieben.
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Silikagel-Beutel
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Preisgünstige Silikagelbeutel aus China
Die Staubdichtigkeit der Vlies- und Papierbeutel ist gut, jedoch
nicht genormt.
Die TYVEK-Beutel 1 und 2 g sind staubdicht und bei <130°C
regenerierbar- optimale
Qualität zum niedrigen Preis!
Adsorptionseigenschaften:
>= 11% bei 20%rF, >=22% bei 40% rF, >= 33% bei 80%
rF.
Die Vlies-Beutel lassen sich nicht regenerieren, da das Beutelmaterial
bei der Regenerationstemperatur weich wird. Diese Beutel sind
eher für den einmaligen Gebrauch gedacht.
Lieferzeit: kurzfristig (je nach Vorrat), größere
Mengen auf Anfrage.
Die Beutel zu 60 g und 500 g sind gegen 80% Aufpreis auch eingestellt
(vorkonditioniert)
auf die von Ihnen gewünschte relative Luftfeuchtigkeit
lieferbar.
| Silikagelbeutel
1g, ca. 45 x 25 mm, Hüllstoff: TYVEK, regenerierbar
bei <130°C |
| 1000 Stück: |
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5000 Stück: |
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10 000 Stück: |
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20 000 Stück: |
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| Silikagelbeutel
2g, ca. 45 x 30 mm, Hüllstoff: TYVEK, regenerierbar
bei <130°C |
| 1000 Stück: |
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5000 Stück: |
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10 000 Stück: |
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20 000 Stück: |
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| Silikagelbeutel
5g, ca. 50 x 50 mm, Hüllstoff: Papier, regenerierbar
bei <130°C |
| 1000 Stück: |
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5000 Stück: |
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10 000 Stück: |
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20 000 Stück: |
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| Silikagelbeutel
10g, ca. 70 x 50 mm, Hüllstoff: Vlies, nicht
regenerierbar |
| 500 Stück: |
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2500 Stück: |
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5000 Stück: |
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10 000 Stück: |
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| Silikagelbeutel
30g, ca. 100 x 70 mm, Hüllstoff: Vlies, nicht
regenerierbar |
| 200 Stück: |
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650 Stück: |
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1300 Stück: |
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1950 Stück: |
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| Silikagelbeutel
60g, ca. 110 x 80 mm, Hüllstoff: Vlies, nicht
regenerierbar |
| 100 Stück: |
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500 Stück: |
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1000 Stück: |
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2000 Stück: |
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| Silikagelbeutel
500g, ca. 210 x 130 x 35 mm, Hüllstoff: Vlies,
nicht regenerierbar |
| 10 Stück: |
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40 Stück: |
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100 Stück: |
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200 Stück: |
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TYVEK-Säckchen mit Silikagelfüllung, staubdicht
nach DIN 55473, reißfest.
Hohe Qualität für optimalen Schutz, z.B. für
die Elektronikverpackung.
Die Säckchen können bei 130°C im Ofen wieder regeneriert
werden.
Preise für größere Abnahmemengen auf Anfrage.
Lieferzeit: kurzfristig (je nach Vorratslage)
| Minibag 0,5 g |
| 1000 Stück |
2000 Stück |
| 10 000 Stück |
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Maße: 17 x 35 mm
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| Minibag 1 g |
| 500 Stück |
1000 Stück |
| 5000 Stück |
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Maße: 30 x 46 mm
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| Minibag 2g |
| 200 Stück |
400 Stück |
| 2400 Stück |
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Maße: 30 x 56 mm
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| Minibag 4g |
| 200 Stück |
500 Stück |
| 2000 Stück |
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Maße: 30 x 76 mm
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| Minibag 5g |
| 200 Stück |
500 Stück |
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| 2000 Stück |
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Maße: 70 x 25 x 10 mm oder
55 x 40 mm
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| Silikagelbeutel
10 g, Hüllstoff: TYVEK, staubdicht |
| 200 Stück |
500 Stück |
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| 2500 Stück |
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Maße: 65 x 45 mm
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[TOP] |
CONTAINER
DRI® - Trocknungsbeutel
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ALLE PREISE AUF ANFRAGE ! - |
CONTAINER DRI®
II
Beutel zur Trocknung
auf 5 - 40% rF
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Trocknungsbeutel auf Basis von Calciumchlorid zur Trocknung.
Der 125 g schwere
Beutel kann bis zu 200 g Wasser aufnehmen. Die Oberseite des
Beutels ist wasserdampfdurchlässig. Der Beutel bleibt jedoch
auch in senkrechter Lage dicht.
Ein Gelbildner (Attapulgit) bindet die Flüssigkeit und
sorgt dafür, dass nichts austreten kann.
Die Beutel lassen sich nicht regenerieren. Entsorgung im Hausmüll.
Für den Versand im 20'-Container sind etwa 40 - 60 Beutel
Container-dri II notwendig.
Erhältlich sind auch wieder abziehbare Klebestreifen zum
Aufkleben der Säckchen an
senkrechte Flächen.
| CONTAINER DRI®-II |
| 5 Stück |
| 30 Stück |
| 120 Stück |
| 300 Stück |
Gewicht: 125 g
Maße: 265 x 142 x 20 mm
Materialien: Oberseite = Tyvek-Vlies, Unterseite = PE/PP
Inhalt: Calciumchlorid, Attapulgit/Polygorskit. |
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[TOP] |
Molekularsiebe
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| -
ALLE PREISE AUF ANFRAGE ! |
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Molekularsiebe werden zur besonders scharfen Trocknung eingesetzt
oder um Gegenstände bei einer Luftfeuchtigkeit von nahe
0% aufzubewahren.
Molekularsiebe sind synthetisch hergestellte Zeolithe (Tonmineral)
in Kugelform,
die unabhängig von der umgebenden Luftfeuchtigkeit bis
zu 20 Gewichtsprozent Wasser aufnehmen. Sie können bei
250 - 300°C wiederholt regeneriert werden.
Körnung: 2 mm, Farbe: ockergelb, Porendurchmesser 4 Angström.
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Molekularsiebe 4Å sind auch in staubdichten Tyvekbeuteln
verpackt lieferbar,
Größe und Befüllung nach Wunsch.
Fertige Beutel Molekularsiebe 3Å siehe unten |
Molekularsiebe 3Å in Beuteln
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Molekularsiebe 3Å in Beuteln, ebenso
zur scharfen Trocknung einsetzbar. Die Beutel sind geeignet,
die Luftfeuchte über lange Zeit nahe 0% rF zu halten.
Wasseraufnahme >18 Gew.% Wasser zwischen 0 - 10% rF und >21
Gew.% bei 50% rF.
Verpackt in Beutel aus Aluminium-Verbundfolie.
Die fertigen Beutel sind nicht regenerierbar,
da das Beutelmaterial die Regenerations- temperatur von 250
- 300°C nicht aushält (Theoretisch könnten Sie
die Beutel aufschneiden,
das Material regenerieren und dann wieder in die Beutel füllen,
was jedoch in der Regel nicht wirtschaftlich ist...).
| Molpack
25 g , ca. 100 x 40 x 10 mm, Hüllstoff: Tyvek
1025, staubdicht |
| 140 Stück: |
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490 Stück: |
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2450 Stück: |
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4900 Stück: |
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| Molpack
50 g, ca. 80 x 80 x 10 mm, Hüllstoff: Tyvek
1025, staubdicht |
| 100 Stück: |
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300 Stück: |
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1500 Stück: |
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3000 Stück: |
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| Molpack
100 g, ca. 115 x 80 x 20 mm, Hüllstoff: Vlies,
staubdicht nach DIN |
| 50 Stück: |
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150 Stück: |
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750 Stück: |
|
1500 Stück: |
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| Molpack
250 g, ca. 140 x 105 x 25 mm, Hüllstoff: Vlies,
staubdicht nach DIN |
| 16 Stück: |
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56 Stück: |
|
280 Stück: |
|
560 Stück: |
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